Während der Arbeit an meinem Projekt “For Winter Use Only” entwickelte ich ein Auge dafür, Bauten in Tälern, an Hängen und auf Berggipfeln zu erkennen und sie fotografisch fest zu halten. Nach einiger Zeit realisierte ich, dass es noch einen anderen Faktor gibt, der für uns Menschen noch viel Zentraler ist, und der unsere Bergwelt noch viel mehr beeinflusst. Strom ist so allgegenwärtig, dass man sich einen Alltag ohne ihn wortwörtlich nicht mehr vorstellen kann. Würde die Stromversorgung in der Schweiz von einem Tag auf den anderen kollabieren, so würde nichts mehr funktionieren. Viele Menschen könnten nicht mal mehr eine warme Mahlzeit zubereiten, geschweige denn zur Arbeit gehen oder miteinander kommunizieren. Dieses Projekt befasst sich mit der Infrastruktur, die benötigt wird, um unser tägliches Leben in einem sehr fundamentalen Aspekt zu ermöglichen und wie dieselbe unsere Landschaft auch in den entlegensten Gebieten transformiert.