Power

In meinem allerersten fotografischen Projekt, Homo technologicus, konzentrierte ich mich auf die Nutzung elektrischer Technologie in unserem Alltag. Dabei stellte ich eine allgegenwärtige Präsenz von Geräten fest, die elektrische Energie benötigen. Dies führt natürlich zu einem unaufhörlichen Hunger nach Strom. Da Energie unsichtbar ist, fragen wir uns nur selten, wo sie eigentlich herkommt – wir stecken unsere Geräte einfach in die nächste Steckdose. In dieser Serie habe ich mich auf die direkten Auswirkungen unseres Stromhungers auf natürliche Landschaften konzentriert, insbesondere in der Schweiz. Woher kommt diese Energie, wie wird sie transportiert und welche Folgen haben diese Prozesse für unsere Umwelt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt meiner Arbeit an dieser Serie.